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Putins Russland: Menschenrechte und Opposition unter Druck

06.05.2026 | 18:00–19:30 Uhr
Vortrag und Diskussion

Mit Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa

Wie steht es heute um die Menschenrechte und die Opposition in Russland? Seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine hat sich der Druck auf kritische Stimmen weiter massiv verschärft. Oppositionelle werden verfolgt, unabhängige Medien zerschlagen oder ins Exil gedrängt, und der Handlungsspielraum der Zivilgesellschaft ist stark eingeschränkt. Die Menschenrechtsorganisation Memorial, eine der bekanntesten regimekritischen Organisationen und 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, wurde 2021 von den Behörden zunächst aufgelöst und vor wenigen Tagen als extremistisch eingestuft und verboten.

Gleichzeitig formiert sich ein Teil der Opposition außerhalb Russlands neu. Doch welche Möglichkeiten haben Exiloppositionelle und Journalist:innen, tatsächlich Einfluss zu nehmen? Welche Rolle spielen unabhängige Medien heute noch – im Land selbst und darüber hinaus?

Gemeinsam mit Friedensnobelpreisträgerin Irina Scherbakowa und Professor Wolfgang Mueller diskutieren wir die aktuelle Lage, die Perspektiven der Opposition und die Frage, was Europa konkret tun kann, um Menschenrechte zu stärken und kritische Stimmen im heutigen Russland zu unterstützen.

Begrüßung

Sascha Obrecht
Direktor des Karl-Renner-Instituts

Vortrag

Irina Scherbakowa
Friedensnobelpreisträgerin und Gründungsmitglied von Memorial; Germanistin, Übersetzerin und Historikerin, Berlin

Diskussion mit

Wolfgang Mueller
Professor für Russische Geschichte am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien

Moderation

Gerhard Marchl
Bereichsleitung Europäische Politik am Karl-Renner-Institut

 

Eine Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung des Instituts für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien

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